Galdar

Pinos de GaldarUnser Heutiger Tagesausflug auf Gran Canaria hat und nach Galdar geführt.
Die alte Inselhauptstadt Galdar wurde im Jahr 1484 von einem Guanchen Häuptling gegründet und ist nicht nur eine wunderschöne lebhafte Stadt sondern verfügt auch über einmalige Sehenswürdigkeiten.
An der Plaza de Santiago erhebt sich die neo- klassische Iglesia de San Tiago de los Caballeros an der Stelle, wo einmal der palastähnliche Bau der Altkanarischen Könige stand. Der Bau der riesigen Kirche mit Ihren zwei Türmen wurde 1778 begonnen und erst in der Mitte des 19. Jahrhundert fertig gestellt.
Im Innenhof des Ayuntamiento von Galdar haben wir den wohl eindrucksvollsten Drachenbaum der Insel gesehen, der 1719 gepflanzte Baum soll auch der älteste des gesamten Archipels sein.
Größte Attraktion in Galdar ist aber wohl die Cueva Pintada, die bemalte Höhle am südwestlichen Ende der Stadt. Diese erst 1873 entdeckte Höhle ist voller bunten geometrischen Guanchen Malereien und in dieser Art einzigartig auf der Insel.
Zwei Kilometer nördlich von Galdar ist der aus dem 11. Jahrhundert stammende Tumolo de la Guancha. Diese letzte Ruhestätte der Guanchen wurde erst 1936 entdeckt und besteht aus 30 enormen runden Basaltblöcken. Eine andere Attraktion derGegend ist der Pinos de Galdar, die Caldera eine Vulkans, aber der Aufstieg war mir zu mühselig.

Nach einem wunderschönen Tag in Galdar und einem fantastischen Essen in einem der kleinen Restaurants haben wir noch einen kurzen Abstecher nach Agaete gemacht.
Diese kleine Stadt mit engen Gassen und weiß gekalkten Häusern, umgeben von einer üppigen Vegetation ist das Zuhause von vielen Künstlern und Kunstliebhabern und bekannt für seine Kunstgalerien.
Ein einmaliges Erlebnis ist die am 4. August stattfindende Fiesta de la Rama. Der Ursprung der größten Fiesta der Region liegt in einem der obskuren Regentänzen der Guanchen.