Betancuria

Betancuria - ein historischer Traum in Weiß

Man sagte mir, dass ein Urlaub auf Fuerteventura ohne einen Besuch von Betancuria kein Urlaub sei. Man sagte mir auch, dass dies die schönste Stadt der Insel ist.

So habe ich mir ein Auto gemietet, mich auf den Weg https://example-essays.com https://argumentessay.com/ gemacht - und in der Tat, schon der allererste Eindruck war faszinierend. Ich habe so etwas wie eine Zeitreise ganz in Weiß verspürt.

Ich wusste nur, dass Betancuria einst die Hauptstadt der Insel war, ich wusste aber nicht, wie viele wunderschön restaurierte historische Gebäude ich zu sehen bekam - ganz in Weiß. Durch die kleinen Gässchen in der denkmalgeschützten Ortsmitte ist es ein beinahe romantischer Spaziergang geworden.

Jetzt war es höchste Zeit, mir einen Reiseführer zu besorgen, um mehr über Betancuria zu erfahren. Diese Stadt mit ihrer Bausubstanz, die bis in das 17. Jahrhundert und noch länger zurückreicht, hat mich neugierig gemacht.

In der Mitte von Betancuria steht die Kirche Nuestra Senora de la Concepcion. Ich hätte niemals gedacht, dass dieser kleine Ort eine dreischiffige Kirche besitzt, die alles andere überragt. Als ich mir die Fassade genauer ansah war mir klar, dass dies nicht nur eine herkömmliche Kirche war. Zu dick die Mauern, zu hoch die winzigen Fenster. Sie musste bestimmt auch als Verteidigungsanlage dienen. Erst im Inneren der Kirche hatte ich bemerkt, dass in sie auch ein Museum integriert ist: das Museum für kirchliche Kunst. Man hatte mir empfohlen, auch das Museo de Arte Sacro zu besuchen, doch das war mir dann doch des Klerikalen zu viel.

Da kam mir der Hinweis auf das Centro Insular de Artesania, das so genannte Kunsthandwerkszentrum, gerade recht. Doch die hier hergestellten Kunstwerke waren überhaupt nicht nach meinem Geschmack, viel zu kitschig. Da waren die drei, vier einstöckigen Häuser, die die Brandkatastrophe von 1593 überstanden haben, doch interessanter.

Bei einer Zwischenmahlzeit in einer Tapa-Bar bekam ich den Tipp, unbedingt das Archäologisches Museum zu besuchen. Und bereits kurz darauf stand ich zwischen zwei Kanonen, die den Eingang in das Museum flankierten. Es waren nicht die vielen Scherben und Fundstücke die mir gut gefielen, sondern die vielen Alltagsgegenstände, zum Teil sehr kurios, aus vor noch nicht allzu langer Zeit.

Mein persönliches Fazit: Betancuria - ich komme wieder!